Ausblick 2026/27

ALLE KONZERTTERMINE AUF EINEN BLICK
  • 19. September im Forum Leverkusen
    Barber, Elgar, Dvořák
  • 9. Oktober im Altenberger Dom
    Mendelssohn Bartholdy "Lobgesang"
  • 1. November in der Historischen Stadthalle Wuppertal
    Arvo Pärt, Mendelssohn Bartholdy
  • 31. Dezember Silvester im Forum Leverkusen
    Richard Strauss, Mahler
  • 27. Februar im Forum Leverkusen
    Verdi Requiem
  • 7. März in der Historischen Stadthalle Wuppertal
    Verdi Requiem
  • 25. April im Forum Leverkusen
    Ravel Bolero und Klavierkonzert
  • 30. Mai in der Historischen Stadthalle Wuppertal
    Community Konzert mit Academy of St Martin
Samstag 19. September im Forum Leverkusen um 19.30 Uhr

Sinfoniekonzert

„Weil wir weiter gehen“

Samuel Barber 
Adagio for Strings

Edward Elgar 
Cellokonzert e-Moll op. 85 

Antonín Dvořák 
Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Das Adagio for Strings von Samuel Barber (1938) gilt als eines der berühmtesten und emotionalsten Werke der klassischen Musik des 20. Jahrhunderts. Ursprünglich war das Stück der zweite Satz von Barbers Streichquartett op. 11 (1936). Auf Anregung des Dirigenten Arturo Toscanini arrangierte Barber es für Streichorchester.

Das Cellokonzert in e-Moll von Edward Elgar gilt neben dem Werk von Dvořák als das bedeutendste Solokonzert für dieses Instrument. Es ist Elgars letztes großes Orchesterwerk und wird oft als sein „Schwanengesang“ bezeichnet. Die Premiere am 27. Oktober 1919 mit dem Solisten Felix Salmond war aufgrund mangelnder Probenzeit ein Fiasko. Erst Jahrzehnte später wurde das Werk fester Bestandteil des Repertoires.

 Während die 9. Sinfonie („Aus der Neuen Welt“) Dvořáks berühmtestes Werk ist, gilt die 8. Sinfonie in G-Dur, op. 88 (1889) unter Musikern oft als die „persönlichere“ und spielfreudigste Sinfonie von Antonín Dvořák. Im Gegensatz zur eher dramatischen 7. Sinfonie ist die Achte lichtdurchflutet, pastoral und tief in der böhmischen Volksmusik verwurzelt. Dvořák wollte ein Werk schreiben, das sich von seinen bisherigen Sinfonien unterscheidet – mit individuellen Themen, die fast wie spontane Einfälle wirken.

Fiedrich Thiele (Cello)
Jesús Ortega Martínez 
(Leitung)

Bild (c) Rene Gaens

Freitag 9. Oktober im Altenberger Dom um 19.30 Uhr

Sinfoniekonzert

„Alles was Odem hat, lobe den Herrn“

Felix Mendelssohn Bartholdy „Lobgesang“ op. 52

Sinfoniekantate für Soli, Chor, Orchester und Orgel 

Der „Lobgesang“ (1840) ist ein Grenzgänger der Musikgeschichte: Mendelssohn nannte das Werk selbst eine Sinfoniekantate. Er kombinierte darin die rein instrumentale Wucht einer Sinfonie mit der religiösen Strahlkraft eines Oratoriums. 
Nach Beethovens 9. Sinfonie war der „Lobgesang“ der erfolgreichste Versuch, Gesang in eine Sinfonie zu integrieren. Zu Mendelssohns Lebzeiten war es eines seiner populärsten Werke, wurde aber später (besonders im 20. Jahrhundert) oft als zu optimistisch oder „religiös plakativ“ unterschätzt. Heute erlebt es eine Renaissance als eines der klangprächtigsten Chorwerke der Romantik. Quelle

 

Chor der Konzertgesellschaft Wuppertal (Einstudierung Georg Leisse)
Jesús Ortega Martínez 
(Leitung)

Bildquelle

Sonntag 1. November in der Historischen Stadthalle Wuppertal um 18 Uhr

Sinfoniekonzert

„Alles was Odem hat, lobe den Herrn“

Arvo Pärt – Silouan’s Song 

Komposition für Streichorchester (Silouans Lied „ Meine Seele sehnt sich nach dem Herrn…“)

Felix Mendelssohn Bartholdy „Wie der Hirsch schreit“ 

Kantate op. 42 für Sopran, gemischten Chor und Orchester

Felix Mendelssohn Bartholdy „Lobgesang“ op. 52

Sinfoniekantate für Soli, Chor, Orchester und Orgel 

Die Vertonung des 42. Psalms „Wie der Hirsch schreit“ (1837) gilt als Mendelssohns bedeutendstes kirchenmusikalisches Werk. Er selbst hielt es für seine beste Leistung auf diesem Gebiet – sogar noch vor seinem berühmten „Elias“ oder „Paulus“. Mendelssohn komponierte es während seiner Hochzeitsreise. Trotz seines privaten Glücks traf er mit der Musik die tiefe Sehnsucht und Melancholie des Psalmverses („Wie der Hirsch schreit nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir.“) perfekt. Robert Schumann war so begeistert, dass er es als die „höchste Stufe, die die neuere Kirchenmusik überhaupt erreicht hat“, bezeichnete.

Chor der Konzertgesellschaft Wuppertal (Einstudierung Georg Leisse)
Jesús Ortega Martínez 
(Leitung)

Bildquelle

Donnerstag 31. Dezember 2026 im Forum Leverkusen um 17 Uhr

Silvesterkonzert

„Von Rosen, Sträussen und Titanen“

Richard Strauss
"Der Rosenkavalier": Zweite Walzerfolge

Richard Strauss
Drei Lieder

Gustav Mahler
1. Sinfonie in D-Dur

"Der Rosenkavalier": Zweite Walzerfolge 
Als gegen Kriegsende Opernaufführungen für unabsehbare Zeit unmöglich wurden, machte Richard Strauss weitere Musik des Rosenkavaliers für den weniger aufwendigen Konzertbetrieb verfügbar. So entstand eine Kompilation aus Walzerthemen aus dem ersten und zweiten Akt mit einer vorangestellten Einleitung, genannt »Walzerfolge Nr. 1«, dem Auftreten dieser Musik in der Oper entsprechend. Die zuvor entstandene Zusammenstellung aus dem dritten Akt wurde nun »Walzerfolge Nr. 2« überschrieben. In diesem, heute aufgeführten Potpourri klingt an, wie sich Baron Ochs im Wirtshaus auf sein Tête-à-tête mit dem vermeintlichen Mariandel vorbereitet, das vom kostümierten Octavian gespielt wird, es gibt Reminiszenzen an den schwungvollen Walzer des Barons (»mein Leiblied«) – und ganz am Ende kommt auch das Schlussterzett (»Hab mir’s gelobt, ihn lieb zu haben in der richtigen Weis’«) zur Geltung: Auch das steht schließlich im Dreiertakt. Quelle

Richard Strauss, Wiegenlied (op. 41 Nr. 1)
Entstehung: 1899. Text: Gedicht von Richard Dehmel („Träume, träume, du mein süßes Leben“)

Richard Strauss, Cäcilie (op. 27 Nr. 2)
Entstehung: 1894 als eines von vier Liedern, die Strauss seiner Frau Pauline de Ahna zur Hochzeit schenkte. Text: Basiert auf einem Gedicht von Heinrich Hart ("Wenn du wüsstest, was Träumen heißt")

Richard Strauss,  Morgen! (op. 27 Nr. 4)
Entstehung: Ebenfalls 1894 aus der Sammlung op. 27. Text: Gedicht von John Henry Mackay ("Und morgen wird die Sonne wieder scheinen") 

Gustav Mahler, 1. Sinfonie in D-Dur 
oft mit dem Beinamen „Titan“ versehen, markiert seinen Durchbruch als Sinfoniker. Er komponierte sie zwischen 1884 und 1888. Der Beiname geht auf den gleichnamigen Roman von Jean Paul zurück, doch Mahler strich diesen Titel (sowie das ursprüngliche Programm) später, um die Musik für sich selbst sprechen zu lassen. In der griechischen Mythologie ist Titan ein menschlicher Riese. In dieser Sinfonie geht es aber nicht nur um einen bestimmten Helden, es geht gleich um die ganze Schöpfung. Es ist ein Loblied auf das Leben mit seinen schwindelerregenden Höhen und dröhnenden Tiefen. Quelle

Katja Maderer (Sopran)
Jesús Ortega Martínez 
(Leitung)

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Samstag 27. Februar im Forum Leverkusen um 19.30 Uhr

Sinfoniekonzert

„Requiem“

Giuseppe Verdi
Messa da Requiem

Unter dem Eindruck des Todes von Gioachino Rossini 1868 lud Giuseppe Verdi die seinerzeit zwölf bedeutendsten Komponisten Italiens zur Gemeinschaftskomposition einer Totenmesse ein, der sogenannten Messa per Rossini. Er selbst übernahm in diesem Requiem die Vertonung des Schlusssatzes, des „Libera me“. Die Uraufführung sollte am ersten Todestag Rossinis, dem 13. November 1869, in Bologna stattfinden. Die Messa per Rossini war im September 1869 fertiggestellt, eine Aufführung kam jedoch wegen widriger Umstände nicht zustande. Das Manuskript geriet daraufhin zunächst in Vergessenheit.

Kirchenmusik hatte Verdi bis zu diesem Zeitpunkt lediglich während seiner ersten Ausbildungsjahre, die damals schon dreißig Jahre zurücklagen, und bei der erwähnten Teilkomposition der Messa per Rossini hervorgebracht. Angeblich studierte er während der Komposition der Messa da Requiem in Paris die Requien von Mozart, Cherubini, Berlioz und weiteren Komponisten.

Verdis Beitrag zur Messa per Rossini, das abschließende „Libera me“, wurde nun die Keimzelle für das gesamte Requiem. Verdi behielt ihn in leicht veränderter Form als Schlusssatz auch der neuen Komposition bei. Den A-cappella-Satz „Requiem aeternam“ für Solosopran und Chor aus der Totenmesse für Rossini verwendete Verdi im neuen Requiem im Orchester- und Chorsatz des „Requiem aeternam“ im Introitus. Die Vertonung des „Dies irae“ aus der älteren Komposition wurde dreimal für textgleiche oder -ähnliche Passagen der Sequenz aufgegriffen. Verdi verwertete außerdem eine weitere Eigenkomposition, die in der französischen Erstfassung der Oper Don Carlos als Totenklage für Posa fungierte, im „Lacrimosa“. Quelle

Chor der Konzertgesellschaft Wuppertal (Einstudierung Georg Leisse)
Jesús Ortega Martínez 
(Leitung)

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Sonntag 7. März in der Historischen Stadthalle Wuppertal um 18 Uhr

Jubiläumskonzert

„Libera me de, domine“

Giuseppe Verdi
Messa da Requiem

Jubiläumskonzert 210 Jahre Chor der Konzertgesellschaft Wuppertal

Mit seinen etwa 100 aktiven Sängerinnen und Sängern ist der Chor der Konzertgesellschaft das größte Ensemble seiner Art im Wuppertal und konzertiert regelmäßig im prachtvollen Großen Saal der Historischen Stadthalle.

Der Chor blickt auf eine 210 Jahre alte Tradition zurück. So wurden viele Werke bereits zu Lebzeiten der Komponisten aufgeführt, wie z.B. die 9. Sinfonie von Beethoven. Bereits 1817 wurde der „Städtische Singverein Barmen“ gegründet, aus dem der Chor der Konzertgesellschaft 1932 hervorging.

Geprägt wurde der Chor durch die jeweiligen Generalmusikdirektoren der Stadt Wuppertal. Bis 1985 gehörte die Leitung des Chores zu ihren Aufgaben. Anschließend leitete Marieddy Rossetto den Chor für 20 Jahre mit großem Engagement und Erfolg. Seit 2016 ist Georg Leisse der neue Leiter des Chors. Quelle

Chor der Konzertgesellschaft Wuppertal (Einstudierung Georg Leisse)
Jesús Ortega Martínez 
(Leitung)

Bildquelle

Sonntag 25. April im Forum Leverkusen um 18 Uhr

Sinfoniekonzert

"Ein Spanischer Frühling"

Pjotr Iljitsch Tschaikowsky
Capriccio Italien op. 45 

Maurice Ravel
Klavierkonzert in G-Dur

Maurice Ravel
Bolero in G-Dur

Die rund 16 Minuten dauernde Orchesterkomposition Capriccio Italien von Pjotr Iljitsch Tschaikowsky wurde am 6. Dezember 1880 in Moskau unter Nikolai Rubinstein uraufgeführt. Tschaikowski verarbeitet in diesem Stück italienische Volksmusik: Das populäre Lied mit dem Titel Bella ragazza dalle trecce bionde beginnt mit den Zeilen „Das Mädchen mit den blonden Zöpfen singt 'Der Papa möchte es nicht, die Mama ebensowenig: wie stellen wir es nur an, uns zu lieben?'“. Tschaikowski entwarf sein Werk während eines Romaufenthalts 1879/80, bei dem er auch den italienischen Karneval erlebte. Quelle

Nach seiner erfolgreichen Konzerttournee durch Amerika wollte Maurice Ravel das Klavierkonzert in G-Dur ursprünglich selber uraufführen. Gesundheitsbeschwerden hinderten ihn jedoch daran – durch vorbereitende Übungen der Etüden Franz Liszts und Frédéric Chopins litten seine Hände unter Ermüdungserscheinungen. Stattdessen wurde das Konzert am 14. Januar 1932 durch Ravel am Dirigentenpult des Orchestre Lamoureux und Marguerite Long am Flügel uraufgeführt. Quelle

Der Bolero entstand 1928 und ist Ida Rubinstein gewidmet. Die Tänzerin hatte 1927 Maurice Ravel gebeten, für sie ein Musikstück in der Form eines spanischen Balletts zu entwerfen. Zunächst plante Ravel, einige Tänze aus dem Klavierwerk Ibéria von Isaac Albéniz für Orchester umzuschreiben.


Manuscrit signé de Maurice Ravel   Bildquelle

Da die Erben des spanischen Komponisten die Transkriptionsrechte bereits dem Dirigenten Enrique Fernández Arbós übertragen hatten, entschloss sich Ravel zu einer ganz einzigartigen Komposition: „Ein einsätziger Tanz, sehr langsam und ständig gleich bleibend, was die Melodie, die Harmonik und den ununterbrochen von einer Rührtrommel markierten Rhythmus betrifft. Das einzige Element der Abwechslung ist das Crescendo des Orchesters.“ Quelle

 

Nina Gurol (Piano)
Jesús Ortega Martínez (Leitung)

Bildquelle

Sonntag 30. Mai in der Historischen Stadthalle Wuppertal um 20 Uhr

Community-Konzert

Academy of St Martin in the Fields

stARTfestival

Im Rahmen der neuen Kooperation mit Bayer Kultur wird die Academy of St Martin in the Fields, einem der renommiertesten Orchester Großbritanniens,  ein besonderes Community-Konzert mit lokalen Amateurmusiker*innen präsentieren. mehr >

Die Bayer Philharmoniker sind ein Teil dieser Zusammenarbeit - eine wunderbare und ehrenvolle Aufgabe!

Der Verein "Bayer-Philharmoniker Leverkusen e.V." vertritt, verwaltet und finanziert die Bayer-Philharmoniker in freier Trägerschaft.
Gerhard Wansleben, StD i.R. (Vorsitzender)     Christoph Müller (stellv. Vorsitzender)      Michaela Niklaus (Schriftführerin)      Gottfried Hallbach (Kassenwart)     Dietmar Kändler (Disponent)       Dr.Ellen Giebeler (Notenwart)      Benjamin Müllenmeister (Education)

©  Gerhard Wansleben, alle nicht gekennzeichneten Bilder von Heike Söth